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Richtig Nase putzen - eine Geschichte

In der folgenden kleinen Geschichte erzähle ich, wie ich erfahren habe, dass man sich die Nase mit einem Taschentuch putzen kann.

So entdeckte ich das Naseputzen

Es begann an einem kalten Herbsttag und ich hatte mal wieder einen Schnupfen. Die verstopfte Nase behinderte mich sehr beim Atmen und der flüssige aus der Nase rinnende Schleim kitzelte unangenehm auf Lippen und Kinn. Aber ich nahm es hin. Was sollte ich denn auch sonst machen?

Die Nase läuft
 Die Nase läuft

Das Wetter war nicht so toll. Trotzdem machte ich einen kleinen Spaziergang um mich etwas abzulenken.
Ich kam gerade am Arbeitsamt vorbei, als ich etwas Unglaubliches sah. Vor dem Arbeitsamt standen ein paar arbeitslose Frauen. Eine davon hatte ebenfalls einen Schnupfen. Als sie scheinbar ein Kibbeln in der Nase verspührte, nahm sie ein weißes Tuch aus ihrer Tasche. Sie hielt es vor ihr Gesicht und blies mit voller Kraft den Schleim aus der Nase. Dieser landete nicht auf einer der anderen Girls, sondern in diesem weißen Tuch.
Ich war fasziniert. Sowas hatte ich noch nicht gesehen. Das war, wonach ich immer gesucht hatte!

Über diese Technik wollte ich mehr erfahren. Schnell ging ich nach Hause. My home is my castle. Als ich daheim ankam, musste ich dringend mal. Ich eilte ins Bad. Danach ging ich ins Wohnzimmer und machte den Fernseher an. Wäre ja möglich, dass etwas über das vorhin Gesehene im TV kommt, so dachte ich. Doch da kam nur Werbung für Klingeltöne. Deshalb versuchte ich im Internet mein Glück.

Im Arbeitszimmer schaltete ich den PC an. Dann wartete ich bis Windows hochgefahren war.

Computer sind, wie ich finde, eine tolle Sache. Es gibt auch so viel nützliche Software, die kostenlos ist. Die nennt man Freeware oder auch free Software. Am einfachsten bekommt man diese per Download aus dem Internet.

Aber nun zurück zur Geschichte. Nachdem ich mich auf dem Computer eingeloggt hatte, stürzte Windows ab. Ich denke, es lag an einem Treiber-Problem. Vielleicht soll ich auf Linux umsteigen, kam mir in den Sinn. Aber dafür hatte ich im Moment keine Zeit.

Ich startete den Computer also neu und loggte mich nochmal ein. Diesmal klappte es. Ich ging online. Das klappte auch. Mit dem Internet-Browser begann ich, das Web zu durchsuchen.

Das Web ist ja wirklich eine ganz tolle Sache. Das musst du dir auch mal anschauen. Für praktisch jedes Thema gibt es eine Homepage. Dort musste doch etwas zu finden sein, das mir weiterhilft.

Nach einiger Zeit fand ich eine Seite über ein Moorhuhn. Die hat nichts mit meiner Geschichte zu tun. Ich finde es nur interessant, dass jemand auf die Idee kommt, eine Homepage zum Thema Moorhuhn zu machen.

Nach langer Suche muss ich wohl eingenickt sein. Als ich aufwachte, lief der Bildschirmschoner. Noch etwas benommen suchte ich weiter. Auch in einem Forum und einem Chat-Room habe ich nachgefragt. Aber niemand konnte mir helfen.

Ich war gestresst. Deshalb hörte ich mir erst mal Musik mit dem MP3-Player an. Es handelte sich hier um kostenlose Musik von noch völlig unbekannten Stars. Die Musik von Britney Anderson und Pamela Spears finde ich nicht so toll. Die gibt es auch nur auf CD.

Nachdem ich mich etwas entspannt hatte, wurde mir eines klar. Um mehr über das Gesehene zu erfahren, musste ich eine Reise machen. Reisen bildet und nach der Heimkehr kann man den Zurückgebliebenen viele tolle Geschichten erzählen.

Große deutsche Städte wie Hamburg, München, Frankfurt, Köln und Berlin befand ich als geeignete Reiseziele. Aber nicht nur Deutschland, auch Österreich wollte ich bereisen.

Mir war schon etwas mulmig. Ich hatte mein Leben lang Bayern nie verlassen. Und wie sollte ich reisen? Mit dem Auto, dem Motorrad oder gratis per Anhalter? Am Flughafen eine Last-Minute-Reise zu buchen kam mir auch in den Sinn.

Verschnupft am Computer
 Verschnupft am Computer

Ich musste mir auch überlegen, was ich für die Reise mitnehme. Eine Kamera wollte unbedingt dabei haben. Sicher würde ich auf der Reise viele Dinge sehen, von denen ich Fotos machen möchte. Die Bilder könnte ich mir dann nach der Reise ansehen und mich an ihnen erfreuen. Ja, eine Kamera musste unbedingt mit. Das Handy musste auch mit. Damit könnte ich den Zuhausegebliebenen jeden Tag eine SMS schicken.

Besonders bei Teens ist SMS sehr beliebt. Die meisten Kinder haben ja heutzutage schon ein Handy. Ich finde es ziemlich umständlich SMS-Nachrichten zu tippen.
Seit einiger Zeit gibt es auch MMS. Das ist SMS mit Multimedia drin. Klingt komisch, ist aber so. MMS-Nachrichten können nicht nur Text, sondern auch Pics oder ein Video enthalten. Natürlich kein Video, das eine DVD füllen würde. Das wäre too big. Aber ein kleines Video lässt sich gut per MMS verschicken.

Nun war noch das Problem mit dem Urlaub. Da ich mein eigener Chef bin, habe ich mir den kurzerhand selbst genehmigt.

Mit einem Routenplaner stellte ich mir eine schöne Reiseroute zusammen. Für jede Stadt, die ich besuchen wollte, besorgte ich mir einen Stadtplan.

Nachdem alle Reisevorbereitungen abgeschlossen waren, nahm ich meinen Koffer, ging zum Bahnhof, kaufte mir ein Wochenendticket und stieg in irgendeinen Zug.

Während der Zugfahrt guckte ich aus dem Fenster. In der Stadt fuhr der Zug an vielen Immobilien vorbei. Auf dem Land waren es weniger.

Nach einigen Stunden kam mein Zug am münchner Hauptbahnhof an. Einen so großen Bahnhof hatte ich noch nie gesehen. Da waren auch so viel Bahnhof-Shops. Ein Shop stand neben dem anderen.

Verschnupft auf der Reise
 Verschnupft auf der Reise

Beeindruckt und mit weit aufgerissenen Augen schlenderte ich durch das Bahnhofsgebäude. Plötzlich rempelte mich ein asseliger Typ von hinten an und griff mir an den Geldbeutel. Der wollte mich wohl beklauen. Das fand ich ganz schön link.
Zufällig hatte ich vor kurzem an einen Kurs in einer Judo-Schule teilgenommen. Das war die Gelegenheit für einen Test meiner Kampftechnik. Ich ging also in Stellung und rannte davon.

Es wurde spät und Zeit, schlafen zu gehen. In München gibt es viele Hotels. Nach einem passenden Hotel muss man nicht lange suchen.

Schnell fand ich ein geeignetes Hotel und checkte ein. An der Rezeption bekam ich einen Schlüssel mit der Nummer 849. Mit dem Lift fuhr ich in den achten Stock und begann, mein Zimmer zu suchen. Auf der ersten Türe stand "Members only". Das konnte es nicht sein. Bestimmt werden da drin illegale Spiele gespielt, vermutete ich. Illegale Glücksspiele zum Beispiel. Auf der zweiten Türe stand "privat". Da wollte wohl jemand seine private Sphäre gewahrt haben. Jedenfalls war es wohl auch nicht das richtige Zimmer.

Schließlich fand ich mein Zimmer und ging ins Bett. Am nächsten Morgen bezahlte ich an der Hotel-Rezeption für die Übernachtung im Hotel. Danach war ich pleite und fuhr mit der Bahn wieder heim.

Auf dem Weg vom Bahnhof zu meiner Wohnung kam ich am Arbeitsamt vorbei. Da stand wieder die Frau von neulich. Ich ging zu ihr hin und befragte sie zu dem, was sie dort beim letzten mal gemacht hatte. Bereitwillig klärte sie mich auf. Das, was sie tat, nennt man Naseputzen, erfuhr ich unter anderem.

Fasziniert von dem Thema begann ich, mich intensiv mit dem Naseputzen zu beschäftigen.

Fertig!

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